Montag, 26. Januar 2015

»Neulich in der Galaktischen Union«: Der Roman zur Finanz- und Währungskrise



Ein läppischer Zwanzig-Milliarden-Fehler des Galaktischen Finanzkommissariats setzt eine Kausalitätskette in Gang, an deren Ende der Erde die Vernichtung droht. Nur ein Mensch kann sie jetzt noch retten: Abdullah, der notorische Unglücksrabe!

Im Du-Lac-Verlag (Kassel) ist soeben mein Roman »Neulich in der Galaktischen Union – Das erste Buch Abdullah« erschienen. Das E-Book in allen gängigen Formaten ist bereits lieferbar, das Taschenbuch wird voraussichtlich Anfang Februar verfügbar sein. Der Umfang der Druckausgabe beträgt ca. 208 Seiten.


Taschenbuch: EUR 9,80, ISBN 978-3-9816543-2-5
E-Book: EUR 5,99, ISBN 978-3-9816543-3-2

Zum Inhalt: Ein völlig überzogener Steuerbescheid bringt Weltraumhändler Abdullah und seinen Partner Tsarong in die Bredouille. Um die Rechnung ihres Steuerberaters zu begleichen, sollen sie für Quasimodo Quaddelbaster, den bekanntesten Berater der Galaktischen Kommission, eine Studie über »Gender Greenstreaming« durchführen. Doch auf dem Weg zu dem Planeten »Beitrittskandidat Nr. 1072« havariert der Billigraumer, den zu benutzen Quaddelbaster die beiden zwingt, und wird in eine unerforschte Region jenseits des Milchstraßenzentrums verschlagen. Dort treffen Abdullah und Tsarong auf die Zivilisation der Elos in Form der GBR, der Galaktischen Bürokratischen Republik. Die Elos gleichen den Menschen in beängstigendem Maß, und bald stellt sich heraus, dass die Erde einst Teil des Elo-Imperiums war und diesem, rechtlich gesehen, immer noch angehört. Daraus folgt, dass die Erde seit ca. 200 000 Jahren keine Steuern bezahlt hat, und so versteigert die Regierung der Elos sie an den Höchstbietenden: eine Verschlackungs-Gesellschaft, die den Planeten Erde ausschlachten will.
Da die Erdbewohner auf der anderen Seite des Milchstraßenzentrums von alldem nichts ahnen und keine Möglichkeit besteht, sie zu warnen, liegt es an Abdullah und Tsarong, die Erde vor dem Verschlacker zu retten. Da hat Abdullah eine, wie es scheint, geniale Idee: Er gründet die ERDE AG, die angeblich Grüne Energie aus dem Schwarzen Loch im Milchstraßenzentrum gewinnen wird. Sein Plan scheint aufzugehen, der Aktienkurs der ERDE AG schießt in ungeahnte Höhen, sie »schluckt« die Verschlackungs-Firma und viele andere. Doch genau dann, wenn die Hilfe am nächsten scheint, wird die Not am größten ...

Leseprobe 1: in diesem Blogeintrag
Leseprobe 2: in diesem Blogeintrag

Vielleicht noch ein paar Worte zur Geschichte von »Abdullah«: Den allerersten (und gottlob nie veröffentlichten) Abdullah-Roman schrieb ich bereits 1986; es war der erste Roman, den ich jemals abschloss. Die Idee des dicken Weltraum-Händlers und ewigen Pechvogels Abdullah, der gemeinsam mit seinem tibetischen Partner Tsarong in dem schrottreifen Raumschiff INSCHALLAH die Galaxis durchstreift, hat mich seither nie losgelassen. Manche von Ihnen kennen vielleicht meine bei Wilfried Hary in den Jahren 2005 und 2006 erschienenen vier »Abdullah«-Heftromane. Diese sind als E-Books nach wie vor lieferbar; dieser Blogeintrag enthält weitere Informationen. Allerdings habe ich die dort angesprochenen Leseproben von meiner Website gelöscht, weil ich nicht will, dass sie mit dem neuen Roman verwechselt werden. Bitte um Verständnis.

»Neulich in der Galaktischen Union« jedoch ist ein völlig neuer und in sich abgeschlossener Roman, eben »das erste Buch Abdullah«. Der Hintergrund der hyperbürokratischen Galaktischen Union, regiert von der Galaktischen Kommission, ist im Prinzip noch derselbe, natürlich aktualisiert und erweitert. Außer den beiden Hauptpersonen Abdullah und Tsarong, die beide eine »Runderneuerung« erfuhren, gibt es keine personellen Berührungen mit den alten Romanen. Außerdem habe ich weitgehend auf »Slapstick« verzichtet zugunsten einer beinharten Satire, die dem Leser hoffentlich die Tränen in die Augen treibt – und damit meine ich nicht nur die Tränen des Lachens. In einem Nachwort habe ich »Dichtung und Wahrheit« aufgeschlüsselt, denn die Galaktische Union ist immer und überall ...

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie einmal reinsehen würden.

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